Aktuell


 

Hier finden Sie das aktuelle Kirchenmagazin KIRCHE FÜR DIE STADT.

 
 


 



   
 

Sonntags in der Region Innenstadt

In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen jeweils einen aktuellen Gottesdiensttext aus Göttingen zur Verfügung. Folgen Sie dazu bitte folgendem LINK: https://gottesdienst-zu-hause.wir-e.de/aktuelles

In den Kirchengemeinden der Innenstadt werden wir jeweils zur gewohnten Gottesdienstzeit eine Kerze entzünden. So besteht die Möglichkeit in kleinem Rahmen – für sich allein und doch gemeinsam – miteinander am Sonntag um 10 Uhr oder auch irgendwann im Lauf des Tages einen kleinen Gottesdienst zu feiern.

Weiter weisen wir Sie hin auf den ZDF-Fernsehgottesdienst um 9.30 Uhr.

Balkonsingen: „Der Mond ist aufgegangen“

Jeden Tag um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon, am offenen Fenster oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.

„Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen“ – viele Menschen kennen diesen Text auswendig und haben ihn schon als Kind als Abendlied gehört. Er steht im Evangelischen Gesangbuch unter Nr. 482 (HIER). Man kann geborgen einschlafen, wenn am Ende – wie am Ende der ersten Strophe – alles wunderbar ist.

Die letzte Strophe mit ihrer Anrede „So legt euch denn ihr Brüder“ (gemeint waren schon damals alle Menschenkinder) führt allerdings mitten hinein in diese Corona-Tage. Denn nun ist nicht mehr alles einfach wunderbar, sondern der Abendhauch ist kalt. Es gab damals noch die Angst vor Strafen Gottes, und die Sorge um den ruhigen Schlaf und um unsern „kranken Nachbarn auch“.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.ekd.de/balkonsingen.


 

   
 

Gemeindebüro besetzt, aber nicht geöffnet

Das Gemeindebüro ist vorerst an fünf Tagen in der Woche besetzt, aber nicht geöffnet: montags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 Uhr bis 19 Uhr. Bitte vermeiden Sie persönliche Besuche. Die meisten Anliegen lassen sich telefonisch (0551 / 57596, Anrufbeantworter wird zu den Bürozeiten abgehört) oder per Mail (kg.st.jacobi-goettingen@evlka.de) vorbringen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


   
 

Kirche geschlossen

Nach der gestrigen Aufforderungen der Bundesregierung haben wir uns schweren Herzens entschlossen, Kirche und Turm zu schließen.

Wir erleben Tage, wie unsere Generation sie nie zuvor erlebt hat: eine umfassende gesellschaftliche Quarantäne, und das ausgerechnet in der Zeit vor Ostern. Manche fragen sich entsetzt: Fällt Ostern dieses Jahr aus?

Nein, wird es nicht, nur die Gottesdienste werden wir nicht in gewohnter Weise feiern können. Wie wir in diesem Jahr die Feiertage begehen? Das wissen wir noch nicht genau. Für die nächsten Sonntage werden die Gemeinden der Region Innenstadt jeweils eine Predigt, ein Gebet und andere „Worte zum Sonntag“ auf den Webseiten unserer Gemeinden veröffentlichen.

Dr. Thorsten Latzel, Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt, erinnert in einem theologischen Impuls „Queres aus der Quarantäne“ daran, dass die Quarantäne auch dazu anregen kann, die Passionszeit zu begehen. Er schreibt: „Das Wort ‚Quarantäne‘ geht ursprünglich auf das lateinische Zahlwort quadraginta, ‚vierzig‘, zurück. Es bezeichnete früher die vierzigtägige Isolation, die man im Mittelalter ab dem 14. Jahrhundert zum Schutz vor Pest und Seuchen über Reisende oder Schiffe verhängte. (…)

Während der Covid-19-Pandemie erleben wir gerade eine umfassende gesellschaftliche Quarantäne – mitten in der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern. Ich glaube, dass es gut ist, wenn wir diese Zeit nicht depressiv als „Seuchenopfer“ erleiden, sondern aktiv und kreativ mit ihr umgehen. Und dass es gut ist, wenn die Pandemie das Beste von dem herausholt, was in uns steckt – sodass wir uns im Nachhinein vielleicht einmal über das „Gute im Schlechten“ wundern werden. Dafür kann die Fastenzeit als Zeit des Umdenkens und der Besinnung hilfreich sein.

Ein anderes Wort für Quarantäne im 19. Jahrhundert war „Kontumaz“, von lateinisch contumacia, ‚Trotz‘, ‚Unbeugsamkeit‘. Die Corona-Auszeit sollte so eine Zeit sein, in der wir Haltung zeigen. Fromm formuliert: eine gute Mischung aus Nächstenliebe, Gottvertrauen und innerem Rückgrat.“

Seine 10 Gebote für die Coronazeit finden Sie HIER


 

   
 

Gottesdienste und Konzerte abgesagt bis 19. April

Angesichts der Ausbreitung des Coranavirus folgt die St. Jacobigemeinde den Empfehlungen der Hannoverschen Landeskirche vom 13. März: Wir empfehlen die Absage aller Gottesdienste, Andachten und Konzerte vorerst bis einschließlich 19. April. Diese Empfehlung ist eine notwendige Konsequenz aus der Anordnung des Kultusministeriums, Kindertagesstätten und Schulen bis 18. April zu schließen und Konzerte und andere Veranstaltungen abzusagen.

Deshalb hat der Kirchenvorstand alle Gottesdienste und Konzerte in St. Jacobi bis 19. April (u.a. die Aufführungen der Johannespassion) abgesagt.

Zugleich rät die Landeskirche: Wir empfehlen den Kirchengemeinden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Kirchen für stilles Gebet und Andacht offen zu halten. Die Möglichkeit der Hand-Desinfektion sollte zur Verfügung stehen.


   
 


Neue Kleider für Altar und Kanzel

Neue Kleider für Altar und Kanzel

In den letzten Monaten hat die Diepholzer Handweberin Doris Arendholz nicht nur Tischläufer für den Abendmahlstisch in den verschiedenen Farben des Kirchenjahres (violett, weiß, grün und rot) gewebt, sondern auch neue Behänge vor dem Hochaltar und an der Kanzel. Sie passen in Webtechnik und Farbverlauf zu denen, die seit vielen Jahren am Lesepult hängen und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild des Chorraums. In der Osterzeit werden die weißen Tücher erstmals in Gebrauch genommen.
   
       
 
Zuletzt aktualisiert: 03.04.2020