Aktuell


 

Hier finden Sie das aktuelle Kirchenmagazin KIRCHE FÜR DIE STADT.

 
 

 



Seit dem Shutdown Mitte März war es ungewiss, ob eine Ausstellung mit Holzskulpturen von Walter Green unter dem Motto „Bitte Berühren“ überhaupt stattfinden kann. Dass sich die Begegnung mit seinen Werken auf das Sehen beschränken wird, war und ist für den Bildhauer eine schmerzliche Einschränkung, die ihn und seine Frau lange hat zögern lassen. Doch schließlich ließ er sich überzeugen, dass eine derart eingeschränkte Ausstellung besser ist als gar keine. Ich bin guter Dinge, dass seine Werke auch über bloßen Augenkontakt zu Herzen gehen und wir das Wesentliche entdecken können.

Walter Green, geboren 1952 in Eckernförde, war im Erstberuf Landschafts- und Baumpfleger, Entwicklungshelfer und Landschaftsplaner im Zweitberuf. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Bildhauer, seit 1999 mit Atelier in einem ehemaligen Mecklenburger Gutshaus in Klein Rünz, in Sichtweite der Lübecker Kirchtürme.

Sein Markenzeichen ist die Wiederverwendung alter Hölzer: Fachwerkbalken aus abgebrochenen Häusern, Dalben, ehemals in den Hafengrund gerammt zum Befestigen von Schiffen, entsorgte Brückenbohlen und Eisenbahnschwellen. Aus diesen ausgedienten Hölzern legt Green seine Skulpturen frei.

Die Wahl dieser Hölzer wirkt sich aus: Kompakt, reduziert, schlicht und klar sind die Formen. Spuren der Erstverwendung bleiben sichtbar. Das Holz und seine Geschichte gestalten die Skulpturen mit. Das Herausgesägte, Herausgestemmte, Geschnitzte und Geschmirgelte fügt sich ein in das, was einmal war. Greens Skulpturen entfalten in Kirchen eine ganz besondere Atmosphäre und laden ein zu Stille, Meditation, Gebet.

Die Kirche täglich von 11-15 Uhr geöffnet, an Wochenenden meist auch länger.


   
 



Pfingstschmuck in St. Jacobi. Foto: Katrin Benary

Neue Empfehlungen für Sonntagsgottesdienste

Schon seit einigen Wochen feiern wir wieder Gottesdienste in der Kirche. Am Haupteingang gibt es die Möglichkeit, die Hände zu desinfizieren. Wir müssen Mund-Nasenschutz tragen und Abstand halten. Jede zweite Bank ist mit dekorativem Satinband abgesperrt, was auf viele Besucher eher wie eine festliche Dekoration wirkt. Bis zu 70-80 Besucherinnen und Besucher finden so zurzeit in der Kirche Platz.

Nun gibt es neue „Empfehlungen“ der Landeskirche für Gottesdienste in den kommenden Corona-Wochen. So ist es jetzt zulässig, dass Kleingruppen bis zu vier Personen im Gottesdienst singen. Deshalb werden an den kommenden Sonntagen nicht nur Choräle, gesungen von der Orgelempore, erklingen, die die Gemeinde zum Mitsummen anregen, sondern auch häufiger vierstimmiger Chorgesang.

Mehrere Covid-19-Infektionen in Gottesdiensten in Frankfurt, Bremerhaven und Stralsund haben Folgen. Sie bestärken uns nicht nur, die geltenden Vorsichtsmaßnahmen (Desinfektion, Abstand halten, Mund-Nasenschutz, weitgehender Singverzicht) in St. Jacobi weiterhin ernst nehmen. Wir lassen uns auch auf eine weitere Empfehlung der Landeskirche ein: die Dokumentation von Kontaktdaten der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher (gilt auch für die Orgelandachten am Freitagabend). Kirchenvorsteher stehen am Eingang und tragen die Namen derjenigen, deren Daten ihnen bekannt sind, in eine Liste ein. Alle übrigen Besucher sind gebeten, ein entsprechendes Formular (s. LINK) auszufüllen oder ausgefüllt mitzubringen (oder eine Visitenkarte).

Nähere Einzelheiten zu den jeweiligen Sonntagen finden Sie links auf dieser Seite im Menue Gottesdienst.


   
 

Orgelandachten

Orgelandachten in St. Jacobi Wir freuen uns, dass zur klassischen Orgelmusikzeit freitags, 18 Uhr, wieder Orgelandachten möglich sind. Sie dauern eine knappe Stunde. Aufgrund der Pandemie ist die Besucherzahl auf rund 80 Personen beschränkt. Es wird rechtzeitiges Kommen empfohlen. Bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz.

Die Orgelandachten finden statt im Rahmen des südniedersächsischen Orgelfestivals „Vox organi“, mit namhaften Organisten aus ganz Deutschland. Lesungen und Gebete werden von Pastor Harald Storz und seinen Kollegen übernommen.

In der Zeit der erzwungenen Schließung gab es aus St. Jacobi sieben virtuelle Konzerte mit Orgelmusik von der Renaissance bis zur Romantik. Sie begannen in der Osterzeit jeweils mit einem Osterchoral aus dem Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach. Die letzten beiden Orgelmusiken unter dem Titel »Blüten der deutschen Romantik« boten Werke von Brahms und Mendelssohn sowie B-A-C-H-Kompositionen von Liszt, Reger und Schumann. Diese virtuellen Orgelmusiken sind noch mindestens bis Anfang August abrufbar unter www.jacobikantorei.de.


   
 

Kirche offen, Turm geschlossen

Seit Ostern ist die St. Jacobikirche von 11 bis 15 Uhr bis auf weiteres wieder geöffnet. Der Kirchturm dagegen muss geschlossen bleiben, da die vorgegebenen Abstandsregeln in den schmalen Turmaufgängen nicht zu gewährleisten sind. 


 

   
 

Gemeindebüro ist wieder besetzt

Das Gemeindebüro ist besetzt montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Viele Anliegen lassen sich telefonisch (0551 / 57596, Anrufbeantworter wird zu den Bürozeiten abgehört) oder per Mail (kg.st.jacobi-goettingen@evlka.de) klären. Wenn Sie mit einem Anliegen das Gemeindebüro aufsuchen möchten, bitten wir Sie, sich vor dem Eintreten Ihren Mund-Nasenschutz aufzusetzen.


   
       
 
Zuletzt aktualisiert: 14.07.2020