Aktuell


 

Hier finden Sie das aktuelle Kirchenmagazin KIRCHE FÜR DIE STADT.

 
 

Fenstersanierung in St. Jacobi geht zu Ende

Die Sanierung der Fenster im Altarraum wird Ende September/Anfang Oktober abgeschlossen. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, wird Pastor Harald Storz im Anschluss an den Gottesdienst um 11.30 Uhr anhand von Bildern aus den Restaurierungswerkstätten in Weimar und Würzburg über den Stand der Arbeiten berichten.

 

   
 

Ausschnitt aus dem Evangelistenfenster vor der Restaurierung: mit Klargläsern geflickte Fehlstellen einer früheren Reparatur.


Nach der Restaurierung: Die Fehlstellen sind durch passendes Buntglas ersetzt

   
 
   
 

Küster Werner Hoffmann geht in den Ruhestand

Sonntag für Sonntag stand er am Eingang unserer Kirche. Alles hatte er sorgfältig für den Gottesdienst vorbereitet. Als dann die ersten Gottesdienstbesucher eintrafen, begrüßte er sie mit der ihm eigenen Ruhe und Gelassenheit, beantwortete die eine oder andere Frage und teilte Gesang-bücher aus. Nun wird Werner Hoffmann nach 28 Jahren als Küster an St. Jacobi in den Ruhestand gehen.
Von Haus aus gelernter Werkzeugmacher, bewarb er sich 1990 auf eine Stellenausschreibung für die Küsterstelle im Göttinger Tageblatt. Küster ist kein Lehrberuf. Daher stand er in der ersten Zeit vor vielen Aufgaben, die neu für ihn waren, denn die Tätigkeit als Küster ist sehr vielfältig. Manches lässt sich lang- oder mittelfristig planen; anderes dagegen muss spontan von jetzt auf gleich erledigt werden: Reinigungsarbeiten in Kirche und Gemeindehaus, Kaffeekochen für die Dienstbesprechung oder für den Kirchkaffee nach dem Gottesdienst, Kuchen fürs Kirchenhütertreffen besorgen, Stühle stellen fürs Ökumenische Seminar. Hier eine kaputte Glühlampe austauschen, dort einen Trauergottesdienst in der Kirche vorbereiten, hier die Bitte einer Kirchenhüterin: „Wo ist nur der Schlüssel für den Kirchenhütertisch abgeblieben?“ Mit seinem handwerklichen Geschick konnte er so manche technische Probleme technischer Art selber in Angriff nehmen. Wo einmal starke Arme erforderlich waren, hat er kräftig angepackt.
Handwerker waren und sind bis heute in St. Jacobi fast ständig unterwegs, was auch für den Küster viel Arbeit mit sich bringt. Während seiner Dienstzeit wurden die Außenfassaden und der Kirchinnenraum, der Turm und das Gemeindehaus saniert, und in diesen Monaten werden die ersten Fenster im Altarraum renoviert. Zwischendurch die kleinen Reparaturen, hier ein Heizungsmonteur, da ein Elektriker, der um Zugang zu den Räumen bittet und eingewiesen werden muss. Doch Werner Hoffmann ließ sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ein Beruf mit vielfältigen Anforderungen, Tag für Tag (außer am küsterfreien Montag).

Nun geht Werner Hoffmann in den Ruhestand. Die Gemeinde wird ihn im Gottesdienst mit anschließendem Kirchkaffee am Sonntag, 30. September, um 10 Uhr verabschieden und ihm für seinen Dienst danken.

Ab Oktober wird der langjährige stellvertretende Küster Werner Kania, der seine Nachfolge antreten wird, den Küsterdienst übernehmen.


   
 

Mostmobil am Freitag, 5. Oktober, auf dem Jacobikirchhof

Die Apfelbäume auf der Streuobstwiese St. Jacobi auf dem Sommerberg (zwischen Elliehausen und Knutbühren) lassen auf eine reiche Ernte hoffen. In diesem Jahr wird Hans-Joachim Wünsche mit seinem Most-Express aus Hildesheim anreisen und auf dem Jacobikirchhof am Freitag, 5. Oktober, ab 11 Uhr die Äpfel vermosten. Der frisch gepresste Apfelmost, abgefüllt in 5-Liter-Boxen, wird ab diesem Tag vor und in der Kirche verkauft.


   
 

Lesung: Lali Ketsba-Khundadse,

Spiel der Laute - Deutsche Lyrik aus Georgien

Sonntag, 14. Oktober, um 11.15 Uhr

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse (Gastland Georgien) kommt die Professorin für Germanistik in Tbilisi, Lali Ketsba-Khundadse, nach Göttingen, um aus ihrem jüngst erschienenen Buch zu lesen: Spiel der Laute - Deutsche Lyrik aus Georgien.

Eintritt frei


   
 

Göttinger Literaturherbst in St. Jacobi:

Johann Hinrich Claussen, Das Buch der Flucht

Montag, 15. Oktober 2018, um 19 Uhr



Ein roter Faden durchzieht die Bibel, der bisher kaum wahrge-nommen wurde: Der Untergang der Heimat, Flucht, Exil und die Sehnsucht nach Rückkehr in ein gelobtes Land prägen Geschichten, prophetische Reden und Lieder. Johann Hinrich Claussen, Kultur-beauftragter EKD, lässt uns die Bibel in seinen prägnanten Nacherzählungen und Erläuterungen als Das Buch der Flucht (C.H.Beck Verlag  2018) neu entdecken, immer mit dem Blick für das Wesentliche und ohne etwas hinzuzudichten. Dabei zeigt er, welche realen historischen Erfahrungen von Zerstörung, Flucht und Exil den Texten zugrunde liegen.
Das Trio d’ anches (Oboe, Klarinette, Fagott) und der Organist Stefan Kordes greifen diese großen Menschheitsthemen passend zu den Textpassagen musikalisch auf und schaffen zusammen mit dem Autor eine Gesamtkomposition für den Abend.
Eintritt an der Abendkasse 11 Euro, ermäßigt 8 Euro,im Vorverkauf 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

   
 


Seelsorge-Sprechzeit: Ich habe Zeit für Sie!



Pastor Dr. Klaus Schulz, Diakonin Marianne Storz und Pastor Harald Storz bieten montags, mittwochs, und samstags von 12.30 bis 14.30 Uhr in einer Zeit Raum, in dem zur Sprache kommen kann, wofür der Alltag oft wenig Raum lässt: die Sehnsucht nach dem verloren gegangenen Glauben, existenzielle Nöte durch Krankheiten oder schwierige  Beziehungen, die Suche nach Klärung in Entscheidungssituationen u.a.m. Auch wohltuende Erinnerungen finden hier einen Raum im dankbar erinnernden Erzählen. „Ich habe Zeit für Sie!“ bietet auch die Möglichkeit, sich im Gebet oder durch Segnung zu vergewissern, nicht „von allen guten Geistern verlassen“ zu sein.

   
 

Jeden Mittwoch um Zwölf: Mittagsgebet


St. Jacobi lädt jeden Mittwoch um 12 Uhr zu einem liturgischen Mittagsgebet ein. Dessen Ordnung orientiert sich an Vorlagen des Ökumenischen Stundengebets: gregorianischer Psalmengesang, Choral, Taize-Gesänge, Lesung aus der Bibel, Stille, mehrstimmiges, russisch-orthodoxes Vater unser, Segen. Im Fürbittengebet bringen wir Anliegen, die Menschen in das Gebetbuch der St. Jacobikirche geschrieben haben, und aktuelle Pressemeldungen vor Gott.
   
 

Sehr viele, steile Treppen. Es lohnt sich!“

Wundervolle Aussicht über Göttingen“

St. Jacobi – eine verlässlich geöffnete Kirche

Seit 30 Jahren sind die Kirche und der Kirchturm von St. Jacobi an ca. 350 Tagen im Jahr für mindestens vier Stunden geöffnet. Im Gästebuch der Kirche erinnern Besucher daran, was sie in der Kirche suchen und finden. Neben Gebeten und vielen fremdsprachigen Einträgen haben auch Turmbesteiger ihre Eindrücke hinterlassen: „Beeindruckend! Sehr viele, steile Treppen. Es lohnt sich dennoch! Wundervolle Aussicht über Göttingen.“ So schrieben Thalia, Zulema und Lukas aus Berlin. Carla, Theresa und Sophia aus Hannover waren besonders von den „schönen Säulen“ in der Kirche beeindruckt. Die gefallen jedoch nicht jedem: „Schöner Altar! Leider findet man keine Ruhe durch die geometrisch bemalten Säulen!“ So ein Besucher aus Krefeld. Andere genossen die Atmosphäre des Kirchenraums: „Ein wundervoller Ort, um sich frei zu fühlen, Respekt zu üben.“

Haben Sie Interesse, als Kirchenhüterin oder -hüter dazu beizutragen, dass St. Jacobi auch weiterhin täglich geöffnet ist? Dann wenden Sie sich bitte an Pastor Harald Storz und verabreden ein erstes Informationsgespräch (Tel: 43163, Mail: storz@jacobikirche.de).

Öffnungszeiten für Kirche und Turm:

in der Regel Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr

„Am Donnerstag, 13. September ist die Kirche wegen Orchesterproben ganztags geschlossen und am Freitag, 14. Oktober erst ab 14 Uhr geöffnet“


   
       
 
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2018